Pneumatische Ventile
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Funktionsprinzip
Das pneumatisch angetriebene Ventil VIP (exklusives OMAL-Patent) ist in jeder Hinsicht ein automatisches Ventil mit Sperreinrichtung (zwischen Leitung C-D) und Steuereinrichtung (A-B) in einem einzigen Gerät.
Das Funktionsprinzip stütz sich auf der inneren Bewegung eines Kolbens durch den Druck des Steuermediums. Nach seiner Bewegung (VIP ist ein ON/OFF-Ventil) drückt oder löst sich der Kolben von der Dichtung des Sitzes und ermöglicht oder verhindert den Durchfluss des Betriebsmediums. Da der Sitz vollkommen dicht ist und der Druck des Betriebsmediums darauf lastet, ist der für die Bewegung des Kolbens notwendige Druck unabhängig vom Druck des Betriebsmediums. Dieses ermöglicht, das Gewicht und den Raumbedarf einzuschränken und garantiert zahlreiche Öffnungs- und Schließbewegungen. Das Ventil ist ein Ventil mit vollem Durchgang und eine gründliche Studie der inneren Strömungsverhältnisse ermöglicht eine deutliche Reduzierung von Turbolenzen und Strömungsverlusten.
Geschlossenes Ventil
Wenn Luft in die Bohrung “A” (die Bohrung “B” muss entlüftungsfähig sein) hineingepresst wird, drückt der Kolben am Ende seines Laufes auf die Anschlagsdichtung : das Ventil ist geschlossen. Bei den einfachwirkenden Ausführungen normalerweise geschlossen befindet sich die Feder in der Kammer “A”, diese drückt den Kolben bei fehlender Steuerung an die Anschlagsdichtung : die Vorzugsstellung ist deshalb die geschlossene. |
Übergangsphase
| Während der Übergangsphase (das Bild zeigt den Übergangszustand der Öffnung bei der doppeltwirkenden Ausführung) wird in eine der beiden Bohrungen Druck gegeben. Der Kolben bewegt sich axial und verändert dabei den bestehenden Öffnungs- oder Schließzustand. In der einfachwirkenden Ausführung normalerweise geschlossen wird die Schließung durch die Feder bestimmt (bei Fehlen der Steuerung). In der einfachwirkenden Version normalerweise geöffnet wird die Öffnung durch die Feder bestimmt ( bei Fehlen einer Steuerung). Die Übergangsphase bei der Öffnung bzw. Schließung dauert weniger als eine Sekunde. |
Geöffnetes Ventil
Wenn Luft in die Bohrung “B” (die Bohrung “A” muss entlüftungsfähig sein) hineingepresst wird, erreicht der Kolben seinen höchstmöglichsten Abstand zur Anschlagsdichtung: das Ventil ist geöffnet. In den einfachwirkenden Ausführung normalerweise geöffnet befindet sich die Feder in der Kammer “B”, diese drückt den Kolben bei Fehlen der Steuerung , in den höchstmöglichen Abstand zur Anschlagsdichtung: die Vorzugsstellung ist deshalb die geöffnete. |

